Gegendarsteller

Hallo

Man nennt mich Fidel, Ich mache Interaction & Web Design. Hier geht es aber auch um Anderes.
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Part 2 14. Juli 2011

Ich könnte jetzt unter Lustlosigkeit fortsetzen. Dabei sähe ich jedoch die Qualität des Artikels, falls meine Artikel da überhaupt irgendeine Aufweisen können, gefährdet.
Ursprünglich bestand meine Absicht darin, mich mit dieser Antriebslosigkeit, die ein Urlaub, im Speziellen ein Strandurlaub, so mit sich bringt. Es war zwar nicht beabsichtigt, den vorherigen Artikel nicht zu vollenden, doch überkam mich nach einiger zeit jene bereits erwähnte Antriebslosigkeit. Da dachte ich mir, ich könne dieses Phänomen ganz gut auf den Artikel übertragen, und ihn somit vorzeitig beenden.
Das eigentliche Problem besteht jetzt darin, dass mir nicht im geringsten einfällt, was man nun zum eigentlichen Thema sagen könnte. Ich meine ich könnte jetzt schon ein paar Sätze verfassen und einige Thesen aufstellen, so wie man halt zu praktisch jeder Thematik, einige Wörter verlieren kann.
Aber irgendwie ist das anders.
Ich habe irgendwann angefangen eine Liste aufzustellen, in die ich Themen für Artikel notiere, wenn ich grad keine Zeit oder eher keine Lust habe einen Artikel zu verfassen. Damit wollte ich eigentlich verhindern an Themenmangel zu leiden, wenn ich mich dann doch mal in der Lage fühlen sollte einen Text zu verfassen.
Aber irgendwie funktioniert das nicht.
Selbst wenn man weiterhin motiviert ist, den Artikel zum jeweiligen Thema zu verfassen, fehlen einem einige Aspekte oder Zusammenhänge der Aspekte um den Artikel so zu verfassen, wie man ihn sich vorgestellt hatte. Natürlich wird der Artikel nie wirklich so wie ich in mir erdacht habe, natürlich wandelt sich der Text, manchmal ändert sich sogar noch das eigentliche Thema, aber immerhin stehe ich am Schluss mit einem Text da, der mich doch recht zufrieden stimmt.
Greife ich jedoch auf ein Thema meiner Liste zurück entwickelt sich kein Text sondern ein Desaster. Ich widme mich nur einem kleinen Unterbereich des Themas, dem jedoch so lang, dass ich mich wiederhole und in irgendwelchen Details verliere, die in Überhaupt keinem Zusammenhang zum eigentlichen Thema stehen.
Letztendlich verhält es sich mit etlichen Dingen gleich. Das Hinauszögern verbessert meist nichts, eher das Gegenteil wird erreicht. Das ist nichts neues. Ich werde darauf auch nicht näher eingehen, und Sprichwörter aufführen die ohnehin schon jeder kennt.
Viel interessanter ist ja, dass ich mich wieder dem ursprünglich erdachten Thema nähere, das ganze Thema ließe sich problemlos auf den Urlaub übertragen. Naja vielleicht doch nicht ganz problemlos, aber irgendwie ginge es schon. Ich könnte damit anfangen, dass man sich vornimmt zum Strand zum Hafen oder in die Stadt zu gehen und es dann doch nicht schafft sich aus der Ferienwohnung zu bewegen, schließlich ist es nicht leicht fünf Menschen in Bewegung zu setzen. Aber irgendwie stimmt auch das nicht, man bleibt ja doch nicht in der Wohnung, man teilt sich halt auch in Gruppen auf um das zu machen was man auch machen will.
Vielleicht stimmt es ja doch nicht, das man Sachen sofort erledigen sollte, vielleicht sollte man sich einfach Zeit dafür nehmen, ganz egal wann. Mit der nötigen Zeit, in der man das nötige Verständnis, die nötigen Perspektiven aufbringen kann, kann man mehr schaffen als durch überhastetes herangehen an die Aufgabe, die man so wohlmöglich nur monoperspektivisch bearbeiten würde.
Wie dem auch ist, am Ende ist die Qualität wichtig, es sollte eigentlich ganz egal sein auf welchem Weg diese erreicht wird. Es sollte ganz egal sein wie effizient gearbeitet wurde, egal wie oft man neu angefangen hat, wie oft man halbtot war und wie viel Espresso die Espressomaschine und anschließend
den Körper durch laufen hat.

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