Gegendarsteller

Hallo

Man nennt mich Fidel, Ich mache Interaction & Web Design. Hier geht es aber auch um Anderes.
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Kommentar zu den Jahren 04. Januar 2012

Es ist schon etwas länger her, dass ich hier was veröffentlichte. Unter Anderem ist das aber auch dem zuzuschreiben, dass sich der letzte Artikel samt einigen anderen wichtigen Daten, die noch nicht gebackupt waren verabschiedet hat. Andererseits ist es natürlich auch mir zuzuschreiben, meiner Faulheit und meiner Inkompetenz im Vervollständigen angefangener Blogartikel.
Ich bin kein grosser verfechter vom Weihnachtsfest und auch zu Silvester habe ich Schwierigkeiten überhaupt bis Mitternacht durchzuhalten. Aber wieso muss den auch überall Alkohol rumstehen?
Äusserst erfreuend ist natürlich auch das antreffen von Freunden, die man länger nicht gesehen hat, merkwürdiger Weise läuft sowas aber auch auf mehr Alkohol hinaus als auf intensiven Austausch, was man so im letzten halben Jahr gemacht hat.
Es wäre ja schon recht nett Silvester ruhig zu verbringen, eher zu Hause zu bleiben und aus dem Fenster zu schauen. Es wäre nett, dann einfach am 1. Januar sich mit Freunden zu treffen, erst zum Kaffee, gefolgt von Bier, Cocktails und Longdrinks und den Club erst am nächsten Morgen nach zwei, drei Shots zu verlassen. Aber am 1. läuft ja nichts. Natürlich läuft nichts am Abend des Tages, an dem wohl die meisten verkatert aufwachen und sich wundern, wie sie überhaupt noch nach Hause gekommen sind.
Und so macht man dann doch immer mit im Rausch, trifft sich schon am frühen Abend, beginnt viel zu früh zu trinken und lässt nach zwölf nur noch zum Anstossen das Glas oder die Flasche vom Mund, drängt sich durch die Massen, verliert sich und findet sich wieder.
Man denkt sich, dass neue Jahr bringe grosse Neuigkeiten, was auch stimmen mag, und dennoch ist es nicht der Umbruch des Jahres der diese Änderungen herbeiführt, sondern die Änderungen selbst. Nach wie vor steht noch nicht fest, was ich im nächsten halben Jahr machen werde, und ob ich das, was ich danach machen will, auch machen kann weiss ich auch erst im April. Im Falle einer Zusage aber so krass zu feiern wie vor vier Tagen scheint gleich unangemessen, allein schon da ich gar nicht weiss wo und mit wem ich mich gerade dann Aufhalten werde.
Natürlich macht diese Ungewissheit gerade den Reiz des neuen Jahres aus, vergangene Jahreswechsel in denen eh schon feststand wie das Jahr endet scheinen im Rückblick deutlich bedeutungsloser.
Früher war klar, dass etwas Unvorhergesehenes passieren müsste, damit sich irgendetwas wendet. Jetzt ist klar, dass Unvorhergesehenes passieren wird.
Es gibt vielleicht Leute, denen es Angst macht in ein unplanbares Jahr zu starten. Etwas Angst macht es mir auch, viel mehr geniesse ich es aber träumen zu können. Die Vorstellung, dass ich vielleicht in Berlin, in München, in Zürich oder ganz woanders leben werde macht mir Freude. Das Wissen darüber, dass es stressig wird mit Bewerbungen und Wohnungssuchen, wird überragt, von dem Wissen darüber, dass ich was erleben, dass ich etwas zu erzählen haben werde.
Und wenn ich noch nicht sagen kann wo, so steht doch relativ sicher fest, das es am Ende des Jahres wieder Grund genug zum feiern geben wird.

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